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Zählung der unreifen Granulozyten (IG)

Was versteht man unter einer IG-Zählung?

Das Vorhandensein unreifer Granulozyten im peripheren Blutausstrich deutet, Neugeborene oder Schwangere ausgenommen, auf eine frühe Immunreaktion des Knochenmarks auf eine Infektion, entzündliche Erkrankung oder andere Stimulation hin. Die Fähigkeit, das Vorhandensein von IG schnell und zuverlässig festzustellen, eröffnet in diesem Zusammenhang neue diagnostische Möglichkeiten.

Laufende Forschungsprojekte zur diagnostischen Signifikanz der zirkulierenden unreifen Granulozyten im peripheren Blut konzentrieren sich auf die frühzeitige und schnelle Differenzierung zwischen bakteriellen und viralen Infektionen, insbesondere bei Kindern, die frühzeitige Erkennung bakterieller Infektionen bei Neugeborenen sowie die – insbesondere für Intensivpatienten lebenswichtige – Früherkennung bakterieller Infektionen und Sepsen bei Erwachsenen.

Wertvolle Informationen mit diagnostischer Relevanz für therapeutische Sofortmaßnahmen – ohne Mehrkosten

Mit unserer hoch präzisen IG-Zählung steht dem Arzt ein wertvolles Werkzeug zur Verfügung, um eine Diagnose abschließend zu bestätigen oder Untersuchungen und Tests zur weiteren Abklärung anzuordnen. Wird eine in einem herkömmlichen Hämatologie-Analysengerät untersuchte Probe mit einem IG-Flag gekennzeichnet, ist in der Regel eine manuelle mikroskopische Differenzierung erforderlich. Dank der vollautomatischen IG-Zählung an den Sysmex Hämatologie-Analysengeräten kann die Nachmikroskopierrate jedoch signifikant reduziert werden. Alle Ergebnisse, einschließlich Vorhandensein und Konzentration der unreifen Granulozyten, liegen innerhalb von Minuten vor und werden mit dem CBC plus Differenzialblutbild (CBC+DIFF) ausgegeben.

Viele der Sysmex Analysengeräte bieten die vollautomatische IG-Zählung. Da ein erhöhter IG-Wert stets auf eine aktive Immunreaktion hinweist, ist sie insbesondere bei Patienten indiziert, die infolge einer Immunsuppression hoch infektionsanfällig sind. Neben Patienten mit allgemeinen Infektionen und entzündlichen Erkrankungen ist die Bestimmung des IG-Werts insbesondere bei den folgenden Patienten von hoher klinischer Relevanz:

  • Patienten auf der Intensivstation
  • Patienten unter Chemotherapie
  • HIV-/AIDS-Patienten

Vorzüge

Sysmex Analysengeräte sind besonders leistungsstark, da sie nicht nur auf das Vorhandensein unreifer Granulozyten hinweisen (Flag), sondern einen tatsächlichen relativen IG-Wert [%] ausgeben. Zusätzlich wird ein absoluter IG-Wert ausgegeben, der die Anzahl der unreifen Granulozyten im Verhältnis zur Gesamtzahl der neutrophilen Granulozyten berücksichtigt.

Die automatische IG-Zählung führt in der Regel zu einer Reduzierung der Blutausstriche und der manuellen Zählrate und damit der Arbeitsbelastung.

Einsatz der IG-Zählung

Der IG-Wert allein lässt keine Rückschlüsse auf eine Sepsis oder Infektion zu. Er kann zusammen mit anderen Parametern wie Zytokin, Interleukin und CRP die Diagnosestellung unterstützen und ein nützlicher Prädiktor sein. Bei Patienten, die bereits korrekt diagnostiziert wurden, ist der IG-Wert ein nützlicher Parameter für die Therapiekontrolle.

Zeigt die Blutanalyse eines Neu-Patienten einen erhöhten IG-Wert, muss i. d. R. ein Ausstrich angefertigt und morphologisch untersucht werden, um festzustellen, ob eine maligne oder eine reaktive Erkrankung vorliegt. Bei Patienten, die bereits wegen einer Infektion oder entzündlichen Erkrankung in Behandlung sind, kann die vollautomatische IG-Zählung im Rahmen der Therapiekontrolle eine manuelle mikroskopische Untersuchung überflüssig machen.

Pädiatrische Patienten, insbesondere Frühgeborene oder Neugeborene unter 7 Tagen, stellen aufgrund des noch unreifen Immunsystems und der erhöhten Anzahl unreifer Zellen im peripheren Blut hohe Anforderungen an die Qualität der IG-Zählung.

Fraktion unreifer
Thrombozyten (IPF)

Kernhaltige Erythrozyten-
vorstufen (NRBC)

Retikulozyten-Hämoglobin-
Äquivalent (RET-He)

Mikrozytische und makro-
zytische Erythrozyten
(%MicroR, %MacroR)

Hypochrome (HYPO-He) und
hyperchrome Erythrozyten
(HYPER-He)

Neutrophilengranulation
(NEUT-SSC)

Fragmentozyten (FRC)

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