PATIENTEN PORTAL

Sysmex engagiert sich in vielen Bereichen der Gesundheitsversorgung. In unseren Kompetenzbereichen bieten wir neben Informationen für das Fachpublikum auch Hintergrundinformationen und Beratung für interessierte Privatpersonen oder Patienten. Derzeit können Sie sich ausführlich über das Thema Brustkrebs informieren (auf Deutsch). Dazu laden wir Sie herzlich ein. Besuchen Sie www.brustkrebs-diagnose.de

 

 

Klinischer Nutzen

Bisher bestand ein enger Zusammenhang zwischen diagnostischer Kapazität eines Labors und seiner Größe. Mit den modular aufgebauten Hämatologie-Geräten von Sysmex steht ab jetzt selbst kleinen Laboren das volle Programm an diagnostischen Parametern zur Verfügung - davon profitieren Patienten, Mitarbeiter als auch das Labor!

Dank der modularen Bauweise unserer Geräte können neben den Anforderungen von Großlaboren auch die Bedürfnisse von kleineren Laboren erfüllt werden.  Selbst die kleinsten XN-Modelle lassen sich mit zusätzlichen diagnostischen Applikationen an Ihre individuellen Anforderungen anpassen. Wünschen Sie einen Parameterbereich für die Anämiediagnostik? Die automatische Analyse von Körperflüssigkeiten? Oder ist für Ihr Labor die hochpräzise Bestimmung der Thrombozytenzahl selbst bei thrombozytopenischen Proben von besonderer Relevanz? Da Sie nur in die Anwendungen investieren, die Sie tatsächlich benötigen, können Sie Ihre Analyseprozesse und Therapieentscheidungen rationalisieren und sich ganz auf Ihre Spezialgebiete konzentrieren. Damit steigern Sie Ihre Kosteneffizienz, unabhängig von Durchsatz, Größe oder Tageszeit.

Kleines Blutbild oder XN-CBC

Neben den Standardparametern des kleinen Blutbildes (Thrombozyten, Erythrozyten und Leukozyten) werden in diesem Messprofil auch die Basophilen und die NRBC (Nucleated Red Blood Cells) bestimmt. NRBC können schon ab einem niedrigen Spiegel von 1/1000 WBC detektiert werden – somit ist es möglich, schon bei niedrigen NRBC Konzentrationen eine automatische Leukozyten-Korrektur durchzuführen um zuverlässige Werte zu gewährleisten. Eine aufwendige manuelle NRBC Bestimmung zur Leukozytenkorrektur entfällt somit und Sie sparen wertvolle Zeit. Des Weiteren werden Einflüsse durch störende nichtzelluläre Partikel, wie z. B. lyse-resistente Erythrozyten oder Lipide, ausgeschlossen. Zusätzlich zur Erythrozytenzahl erhalten Sie Informationen über mikrozytäre und makrozytäre Zellen.

Differenzialblutbild oder XN-DIFF

Das DIFF-Messprofil der XN-Serie ermöglicht neben der Erstellung des Differentialblutbildes auch die Zählung unreifer Granulozyten (IG) und gewährleistet eine hoch sensitive Erkennung von WBC-Anomalien wie atypische/anomale Lymphozyten oder Blasten. Für Proben mit geringer Leukozyten-Konzentration (<1000 Zellen/µl) erfolgt in dem speziellen Modus „Low WBC“ automatisch eine Wiederholungsmessung. Dank erweitertem Zählvolumen sind so zuverlässige Ergebnisse für alle Parameter gewährleistet, einschließlich Differenzierung in Zelltypen. Somit erleichtert der L-WBC-Modus die Befundung von leukopenischen Proben und reduziert durch die hohe Sensitivität auch die Ausstrichrate im Labor. Der Vorverdünnungs-Modus ermöglicht die Messung sehr geringer Proben-Volumina – selbst wenn nur 20 μl Probe zur Verfügung stehen, können Sie ein präzises Differenzialblutbild erstellen.

Anhand des adaptiven Gating-Algorithmus ACAS (= Adaptive Clustering Analysis System) werden bei der Analyse biologische Varianzen der Proben berücksichtigt – dies ermöglicht eine Proben-Auswertung unabhängig der ethnischen Herkunft des Patienten. Der Gating-Algorithmus ACAS wird auch in allen anderen Kanälen zur Proben-Auswertung eingesetzt.

Die Sensitivität der XN-DIFF-Applikation ist besonders nützlich für die Diagnose von Entzündungen oder Infektionen. Des weiteren unterstützt Sie dieser Modus bei der Therapiekontrolle – sinkt der zuvor erhöhte Leukozytenwert ab, deutet dies darauf hin, dass der Patient auf die Therapie anspricht.

Retikulozyten (optionaler Kanal)

Neben der klassischen Retikulozyten-Bestimmung ermöglicht diese optionale Applikation auch die Bestimmung der Retikulozyten-Fraktionen (IRF, LFR, MFR, HFR). Zusätzlich werden auch Informationen über die Qualität der jungen RBC/RET und der reifen RBC zur Verfügung gestellt – anhand der Parameter RET-He und RBC-He wird der Hämoglobingehalt der Retikulozyten und Erythrozyten angegeben, der Parameter Delta-He wird aus der Differenz der beiden vorherigen Werte berechnet. Weiters werden auch Informationen zu hypo- bzw. hyperchromen Erythrozyten-Populationen und Fragmentozyten zur Verfügung gestellt sowie der Retikulozytenproduktionsindex (RPI) berechnet. Somit liefert diese Applikation wertvolle Informationen zur Erythropoese und unterstützt Sie bei der Diagnose bzw. Verlaufskontrolle von Anämien.

Fluoreszenz-Thrombozyten oder PLT-F-Kanal (optionaler Kanal)

Der optional PLT-F Kanal eignet sich speziell für die Bestimmung niedriger PLT-Konzentrationen (<20 000 Zellen/µl) – hierfür kommt eine Analysenmethode mit Fluoreszenzfarbstoff zum Einsatz, die besonders gut mit der durchflusszytometrischen Referenzmethode vergleichbar ist. Somit sind keine weiteren Thrombozyten-Zählungen mittels immunochromatografischer Zytometrie oder Kammerzählung erforderlich – dies reduziert die Durchlaufzeit (Turn-Around-Time) deutlich. Zusätzlich zu den Thrombozyten kann mit diesem Kanal auch die unreife Thrombozytenfraktion (Immature Platelet Fraction = IPF) bestimmt werden, die Ihnen bei der Abklärung einer Thrombozytopenie oder aber auch für die Risikobeurteilung und das Therapie-Monitoring bei akutem Koronarsyndrom bzw. kardiovaskulären Erkrankungen behilflich ist:

  • Bei Thrombozytopenien kann anhand des IPF zwischen ineffetkiver Thrombozyten-Produktion (niedrige IPF-Werte) und erhöhtem Thrombozyten-Verbrauch (hohe IPF-Werte) unterschieden werden.
  • Bei akutem Koronarsyndrom weist ein erhöhter IPF-Wert auf ein hohes Risiko eines erneuten Koronarverschlusses bzw. eine ineffektive antithrombotische Therapie hin.

Die Bestimmung der unreifen Thrombozytenfraktion (IPF) erfolgt schnell und vollautomatisch, ohne Interferenzen durch Fragmentozyten oder beschädigte Leukozyten. Der IPF Wert wird sowohl als prozentualer Wert (IPF% - prozentualer Anteil der unreifen Thrombozyten in den reifen Thrombozyten) als auch als Absolut-Wert (IPF#) ausgegeben. Besonders der Absolut-Wert des IPF ist interessant, da er unabhängig vom eigentlichen Thrombozytenwert ist und somit von einer eventuell erfolgten Thrombozyten-Transfusion unbeeinflusst bleibt.

Körperflüssigkeiten oder XN-BF-Messmodus (optional)

Der optionale Body-Fluid-Modus ermöglicht die Analyse von Körperflüssigkeiten wie Liquor (CSF), Pleurapunktate, Peritonealdialysate (CAPD) oder Peritonealpunktate (Aszites). Dieser Mess-Modus verlangt weder eine Probenvorbereitung noch Spezialkenntnisse des Laborpersonals und liefert dennoch selbst in Bereichen niedrigster Zellkonzentration optimale Genauigkeit.

Speziell bei der Liquor-Messung kann der BF-Modus schnell Aufschluss über das Vorliegen einer bakteriellen Meningitis geben – hierfür wird die die Leukozytenzahl (WBC-BF) sowie die Differenzierung zwischen polymorphkernigen (PMN) und mononukleären Zellen (MN) verwendet.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Xtra

Bestimmung der Leukozyten-Vorläuferzellen im WPC-Kanal (nur am XN-20 Modul möglich)

Dieser Messkanal des XN-20 bietet die Möglichkeit, Leukozyten-Vorläuferzellen und Stammzellen zu detektieren.

Bei Proben mit abnormalen Leukozyten-Populationen können mit diesem Kanal entzündliche (atypische Lymphozyten) und maligne Geschehen (abnormale Lymphozyten/Blasten) voneinander unterschieden werden. Für gewöhnlich wird die WPC-Analyse durch ein spezielles Regelwerk als Reflex-Test nach Analyse im Modus CBC+DIFF durchgeführt, bei bekannt verdächtigen Proben, z. B. aus der Onkologie, kann das WPC-Profil sofort angefordert werden. Durch die hohe Spezifität des WPC-Kanals kann die manuelle Ausstrichrate nach der Untersuchung auf WBC-Anomalien im Profil CBC+DIFF reduziert werden.

Mit einer zusätzlichen, optionalen Lizenz ermöglicht dieser Kanal auch die Bestimmung und Quantifizierung von humanen Stammzellen aus peripherem Blut, die vor allem als Screening-Methode im Rahmen der Stammzell-Apherese und der Stammzell-Transplantation Anwendung findet. Hiermit stellt Sysmex eine kostengünstige und schnelle Stammzell-Bestimmungsmethode zur Verfügung, die ausgezeichnet mit den CD-34 Ergebnissen der Durchflusszytometrie korreliert und auf einem Hämatologie-Routinegerät durchgeführt werden kann.

Produktivität

Professionelle Serviceleistungen

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